Rechtsanwalt für Berufsunfähigkeitsversicherung

Warum braucht man einen Rechtsanwalt für Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung)? Die Antwort wissen nur die nicht, die noch ganz am Anfang des Prozesses auf Anerkennung ihrer Berufsunfähigkeitsrente stehen (und für die die folgenden Infos zusammengestellt wurden). Denn diejenigen, die mit ihrem Prozess schon durch sind wissen ganz genau, wie wichtig der richtige Anwalt ist (und würden wohl beim nächsten Mal gleich den richtigen Anwalt wählen und nicht den, der direkt neben ihrem Haus seine Praxis unterhält, nur weil das bequemer ist)!

Anwaltliche Beratung von Spezialisten für BU-Fälle

Wir sind als Rechtsanwälte seit 20 Jahren (1998) im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung tätig. Wir sind 7 Fachanwälte für Versicherungsrecht, 30 Rechtsanwälte insgesamt (bundesweit). Wir werden als eine von insgesamt nur 9 Kanzleien bundesweit für Berufsunfähigkeitsversicherungen von der verbraucherschützenden, gemeinnützigen Gesellschaft „Finanztip“ empfohlen. Wir vertreten ausschließlich Versicherungsnehmer, niemals Versicherer. Seit 1.1.2016 bis heute (Oktober 2017) haben wir allein über 250 Versicherungsfälle zu Berufsunfähigkeit bearbeitet. Allein die Anzahl der Fälle zeigt, dass es erheblichen Beratungsbedarf und Vertretungsbedarf dann gibt, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch genommen werden soll. Ohne Kampf zahlt kein Versicherer gerne.

Grob kann man folgende Zeitpunkte unterscheiden
der Moment, :

  1. wo der Berufsunfähigkeitsversicherungsvertrag herausgekramt wird
  2. wo die Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch genommen werden soll
  3. wo der Berufsunfähigkeitsversicherer einem 20 Seiten oder mehr an Fragen stellt
  4. wo man zu einem Gutachter gehen soll, um sich untersuchen zu lassen
  5. wo die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht leistet

Der Moment, wo der Berufsunfähigkeitsversicherungsvertrag herausgekramt wird:

Wer sich nicht schlecht fühlt, wird den abgeschlossenen Berufsunfähigkeitsversicherungsvertrag weder suchen, noch freiwillig sich durchlesen. Denn richtig spannend findet das höchstens ein Anwalt, der im Versicherungsrecht zu Hause ist.

Wenn ein Versicherungsnehmer in seinen Berufsunfähigkeitsversicherungsvertrag schaut, dann immer erst dann, wenn er wissen will, was passiert, sollte er tatsächlich berufsunfähig werden. Und das will er erst dann wissen, wenn er die Rente haben will. Meistens besteht zu diesem Zeitpunkt schon eine mehr oder weniger schwerwiegende Erkrankung, häufig auch schon über mehrere Wochen oder Monate. Möglicherweise hat bisher die Krankentagegeldversicherung Unterstützung geleistet und jetzt droht sie, dass das Tagegeld ausläuft und Berufsunfähigkeit, kurz auch BU genannt, eintreten kann. Meistens besteht seit 12 bis 18 Monaten dieser Zustand der Arbeitsunfähigkeit.

Wer in einem solchen Zeitpunkt wissen will, was er aus seiner Berufsunfähigkeits-Vversicherung zu erwarten hat, sollte bereits jetzt einen Rechtsanwalt besuchen und mit ihm erörtern, welche Ansprüche ihm zustehen und mit welchen Widrigkeiten auf dem Weg zur Berufsunfähigkeitsrente zu rechnen ist. Meist sind nämlich Versicherungsbedingungen so formuliert, dass der normale Versicherungsnehmer aufs Glatteis geführt wird. So steht z.B. in den Bedingungen, dass es ausreichend sei, dass ein Arzt sechs Monate eine Arbeitsunfähigkeit attestiert hat, um als berufsunfähig zu gelten. So ist es leider nicht, denn ein Arzt kann auch fünf Jahre eine Person arbeitsunfähig schreiben und der Berufsunfähigkeitsversicherer immer noch nicht die Rente wegen Berufsunfähigkeit zahlen. Ein Anwalt oder besser noch ein Fachanwalt, der sich regelmäßig mit Berufsunfähigkeitsversicherungen (BU-Versicherungen) beschäftigt, kann zügig, schnell und kostengünstig eine erste Einführung in die Grundsätze der Berufsunfähigkeitsversicherung geben – und diese Infos sind es Wert.

Der Moment, wo die Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch genommen werden soll:

Der Moment, in dem die Berufsunfähigkeit (BU) bei einem eintritt und die Versicherung in Anspruch genommen werden soll ist der späteste Zeitpunkt, wo sich ein Versicherungsnehmer mit seinem Versicherungsvertrag beschäftigt. Es wird im Internet gesurft, es werden Vorgehensweisen gesucht, nach Tipps und Tricks gesucht, wie man zügig, schnell und gefahrlos an seine versicherte Berufsunfähigkeitsrente gelangt. Nachdem man tagelang (je nach gesundheitlichem Zustand auch Wochen- oder Monatelang) sich mit dem Thema beschäftigt hat, ist man derart verwirrt, dass man am liebsten überhaupt keinen Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente mehr stellt. Allein, die wirtschaftliche Situation zwingt den Versicherten, diesen Antrag zu stellen, selbst wenn es häufig dazu führt, dass sich der Gesundheitszustand dadurch verschlechtert (z.B. bei allen psychischen Erkrankungen).

Dabei ist es zu diesem Zeitpunkt noch einfach: Ein formloses Schreiben bzgl. Berufsunfähigkeit an die Versicherung, in dem dieser mitgeteilt wird, dass man glaubt, berufsunfähig zu sein und um Übersendung eines entsprechenden Fragebogens bittet. Zu diesem Zeitpunkt nennt man noch nicht einmal die Diagnosen oder wie lange schon man krank ist. Man fragt nur freundlich nach diesem Formular, das jeder Versicherer vorrätig hat. Damit keine Überraschung eintritt, was als Formular kommt, sollten Sie hier dringend weiterlesen. Für diesen formlosen Antrag bräuchten Sie noch keinen Rechtsanwalt für Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht – aber es wird nicht viel teurer, wenn es Sie jetzt schon einen fragen, wie die Geschichte ablaufen wird.

Der Moment, wo der Berufsunfähigkeitsversicherer einem 20 Seiten oder mehr an Fragen stellt

Nachdem man den formlosen Antrag auf Übersendung von Formularen abgesandt hat erhält man nach kurzer Zeit einen Fragebogen von der Versicherung. Dieser umfasst meist mehr als 20 DIN A4 Seiten und ist voller Fragen rund um die Berufsunfähigkeit. Diese Fragen sollten keinesfalls ohne anwaltliche Hilfe beantwortet werden. Der juristisch nicht vorbelastete Versicherte kann die Fragen nicht richtig verstehen. Man hat beinahe den Eindruck, dass die Fragen extra so gestellt werden, dass sie nicht richtig beantwortet werden können. Wenn Fragen nicht richtig beantwortet werden und wenn sich das im späteren Verfahren herausstellt, kann der Versicherer ein Recht auf Leistungsablehnung damit begründen, dass nach Eintritt des Versicherungsfalls falsche Angaben gemacht wurden. Schnell ist dann auch von arglistiger Täuschung die Rede und es kommt zur Anfechtung des Vertrags bzw. zum Rücktritt. Man mag also berufsunfähig sein wie man will, der Versicherer ist dann nicht zur Leistung verpflichtet, wenn man nach Eintritt des Versicherungsfalls falsche Angaben macht. Und um diesen Fehler, der häufig aus Versehen passiert, zu vermeiden, muss ein Anwalt vor Beantwortung der Fragen konsultiert werden. Das ist unsere dringende Empfehlung an alle, die mit diesem Fragebogen konfrontiert werden. Und das sind alle Versicherten, die einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente stellen.

Der Moment, wo man zu einem Gutachter gehen soll, um sich untersuchen zu lassen

Wurde der Fragebogen ausgefüllt, alle Diagnosen, Arztbriefe usw. der Versicherung übermittelt und alle Nachfragen beantwortet wird man – wenn bis zu diesem Zeitpunkt der Antrag auf Berufsunfähigkeits-Rente noch nicht abgelehnt wurde (wegen Anfechtung, Rücktritt, Kündigung oder Anpassung) – zu einem Gutachter geschickt, den der Versicherer sich ausgesucht hat. Ohne von einem Anwalt, der sich mit dem Themenbereich Berufsunfähigkeit auskennt, auf diesen Termin vorbereitet worden zu sein sollte kein Antragsteller zu diesem Gutachter gehen. Denn der Gutachter ist ein vom Versicherer bezahlter Sachverständiger, der seine Aufgabe sehr gut kennt. Er weiß, dass wenn er alle Personen, die er begutachtet, für berufsunfähig erklärt werden, wird er irgendwann keine Aufträge mehr zur Begutachtung von Versicherten von der Versicherung bekommen wird. Es geht um richtig viel Geld und für die Versicherungen ist es wichtig, dass nicht jeder, der meint, seinem ausgeübten Beruf nicht mehr nachgehen zu können, nachher auch berufsunfähig ist. Das wäre viel zu teuer und ist so nicht einkalkuliert worden. Dabei hilft der Sachverständige, den der Versicherer beauftragt (und auch bezahlt). Wenn dieser attestiert, dass die untersuchte Person weiterhin berufsfähig ist, muss keine Rente (zumindest zu diesem Zeitpunkt noch nicht) bezahlt werden.

Der Versicherte ist dann verpflichtet, wenn er doch Rente haben will, vor Gericht zu ziehen und sein Recht zu erstreiten. Das dauert mindestens ein Jahr, häufig sogar noch länger. Wichtig dabei ist, dass ein Rechtsanwalt den Prozess begleitet, der sich mit dieser Art Prozessen auskennt. Wir haben an anderer Stelle auf dieser Website viele Informationen zusammengetragen, wo Sie sich informieren können, wie solche Verfahren ablaufen. Viel einfacher, sicherer und genau auf Ihren Fall zugeschnitten wäre jedoch die Kontaktaufnahme mit einem unserer spezialisierten Anwälte, die über langjährige Erfahrung in der Berufsunfähigkeitsversicherung verfügen.

Der Moment, wo die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht leistet!

Wenn die Versicherung die Leistung abgelehnt hat, geht es ohne einen Rechtsanwalt für Berufsunfähigkeitsversicherungsrecht wirklich nicht mehr weiter.
Wir werden häufig beauftragt, nachdem vor uns der Mandant bei einer anderen Kanzlei war, häufig bei einer Kanzlei direkt um die Ecke vom Wohnort des Mandanten. Es ist einfach bequemer, zu einem Rechtsanwalt um die Ecke zu gehen als zu einem Fachanwalt für Versicherungsrecht und Spezialisten für den Bereich der Berufsunfähigkeit, der vielleicht 100 oder 200 km weiter entfernt seinen Kanzleisitz unterhält. Oder zu einem Rechtsanwalt, den man kennt. Oder einem Rechtsanwalt, der einem geholfen hat, als man einen Verkehrsunfall hatte oder sich scheiden ließ.

Diese Mandanten berichten uns dann davon, wie lange der Prozess dauert, wie schleppend das Verfahren betrieben wurde oder noch wird und wie wenig Engagement im Laufe der Zeit der Rechtsanwalt zeigt.

Anwaltliche Vertretung der Versicherungen – Unsere Gegner

Für uns ist das tatsächlich kein Wunder, denn das Recht der Berufsunfähigkeitsversicherung ist extrem kompliziert, schwierig und die Gegner extrem gut ausgebildete Juristen. Häufiger Gegner in unseren Verfahren sind die Rechtsanwälte BLD mit bundesweiten Standorten. Diese Anwälte sind ausschließlich für die Versicherungswirtschaft tätig, arbeiten mit Textbausteinen, schreiben ihre eigenen Bücher und Dissertationen im Versicherungsrecht aus denen sie dann vor Gericht zitieren. Schriftsätze von 100 und mehr Seiten sind keine Seltenheit. Sie haben eigene ärztliche Berater, die in jedem Stadium des Verfahrens die behandelnden Ärzte der Versicherungsnehmer versuchen unglaubwürdig aussehen zu lassen. Wer gegen diese Rechtsanwälte mit einem Anwalt, der nicht spezialisiert ist, gewinnen will, wird Schwierigkeiten bekommen. Mag der Anwalt noch so gut sein, wer sich in diesem Rechtsgebiet nicht auskennt muss richtig viel Zeit investieren, um eine gute Leistung auf Papier zu bringen.
Es ist doch ganz einfach: Der Marathonläufer kann ein Spitzenathlet sein, gegen einen Bundesliga Tennisspieler wird er trotzdem keinen Satz gewinnen.
Wie die Verfahren vor Gericht laufen und wie lange das Ganze geht, finden Sie an anderer Stelle dieser Website unter Berufsunfähigkeit.

Nun wissen Sie, zumindest im Ansatz, was alles passiert, bis man vertraglich zugesicherte Leistungen für den Fall der Berufsunfähigkeit in Anspruch nehmen kann. Lesen Sie die weiteren Infos auf dieser Website. Aber am Ende müssen Sie sich für den richtigen Rechtsanwalt entscheiden, denn ansonsten wird es richtig schwer. Das ist sicher.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie unterstützen dürfen. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns eine E-Mail oder nutzen Sie das nebenstehende Kontaktformular. Ein Anruf hilft meist schon, um erste Unklarheiten und Missverständnisse zu beseitigen. Nutzen Sie gerne auch unser Angebot der kostenlosen Ersteinschätzung!

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Ihr Max Wittig, Fachanwalt für Versicherungsrecht und Team