Kündigung einer studentischen Hilfskraft nach deren Exmatrikulation

Das BAG – 2 AZR 976/07 – hatte über die Wirksamkeit der Kündigung einer „studentischen Hilfskraft“ zu entscheiden, die exmatrikuliert wurde. Die Beschäftigung eines Studenten als „studentische Hilfskraft“ an einer Forschungseinrichtung setzt in der Regel voraus, dass er einem Studium nachgeht. Entfällt diese Voraussetzung, z.B. durch Exmatrikulation, ist eine Kündigung aus personenbedingten Gründen regelmäßig gerechtfertigt. 

Die Vorinstanzen haben die vom Kläger erhobene Kündigungsschutzklage abgewiesen. Auch die Revision vor dem BAG blieb für den Kläger erfolglos. Die Kündigung ist aus einem in der Person des Klägers liegenden Grund gerechtfertigt. Die Beklagte hatte ein berechtigtes Interesse, für die Ausübung der Tätigkeiten an die studierenden Eigenschaften des Klägers anzuknüpfen. Dieser vertraglich vereinbarten Anforderung wurde der Kläger nicht mehr gerecht.