Einsteiger – Stimmen von unseren Refas

An dieser Stelle wollen wir für potentiell neue Kolleginnen und Kollegen Berichte von bereits zu uns gewechselten Refas veröffentlichen, wenn diese bereits 6-24 Monate bei uns beschäftigt wurden. Was fanden sie toll, was schlecht, was ausbaufähig, wie wurde der Einstieg empfunden. Wir freuen uns, dass bald die ersten Berichte veröffentlicht werden können. Viel Spaß beim Lesen.

Zilan Günel, Rechtsanwaltsfachangestellte (Bericht vom 11.01.2021)
Doreen Becker, Rechtsanwaltsfachangestellte am Empfang (Bericht vom 11.01.2021)
Yola Harttgen, Azubi zur Rechtsanwaltsfachangestellten (Bericht vom 04.12.2020)
Nadine Eising, Rechtsanwaltsfachangestellte (Bericht vom 26.08.2020)
Melina Kaczmarek, Rechtsanwaltsfachangestellte Bremen (Bericht vom 18.08.2020)

 

Zilan Günel über Ihren Einstieg als Berufsanfängerin bei Wittig Ünalp

Ich bin Zilan Günel und bin 24 Jahre alt. Frisch nach meiner Ausbildung in einer anderen Kanzlei mit einer anderen Fachrichtung fing ich im März 2019 hier bei der Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB am Standort Hamburg an. Schon im Vorstellungsgespräch wurde mir vermittelt, wie wichtig jeder einzelne Mitarbeiter für die Kanzlei ist. Dieser Eindruck lässt nach fast zwei Jahren Tätigkeit nicht nach. Mit Humor und Witz habe ich viel dazu gelernt und wertvolle Erfahrungen gemacht. Wörter wie Respekt, Vertrauen und Team werden eindeutig großgeschrieben.

Zu Beginn meiner Tätigkeit wurde ich von den Rechtsanwaltsfachangestellten sowie den Rechtsanwälten freundlich und sympathisch empfangen. Bei meiner Einarbeitung wurde ich zunächst keinem Rechtsanwalt zugeordnet, sodass ich mich voll und ganz in der Kanzlei einfinden konnte. Da ich mit dem in der Kanzlei verwendeten Anwaltsprogramm „AnNoText“ und der fortgeschrittenen Digitalisierung nicht vertraut war, stellte sich mir eine neue Herausforderung, der ich dank der Nichtzuordnung eines Rechtsanwaltes entspannter entgegentreten konnte. Die Einarbeitung startete mit einer Vorstellung des Programmes und der Organisation der Kanzlei und ging dann in eine Art „Learning by Doing“ über. So wurden mir die Struktur und Ordnung der Kanzlei sowie die Herangehensweise bei der Aktenbearbeitung Stück für Stück beim Erledigen einzelner Aufgaben näher gebracht. Hierbei wurde ich nicht nur von den Rechtsanwaltsfachangestellten unterstützt, sondern auch von den Rechtsanwälten. Ich wusste, ich kann mich bei Fragen an jede Person im Hause wenden und sei es der Standortleiter persönlich, alle sind bereit zu helfen. Dies gab und gibt mir heute noch ein Gefühl der Geborgenheit.

Auch Kollegen an anderen Standorten halfen mir, mich in der Kanzlei einzufinden und sind ebenfalls jederzeit bereit zu helfen. Durch die Firmenveranstaltungen bekam ich zu den Stimmen, mit denen ich tagtäglich gesprochen habe, Gesichter zugeordnet.

Alles in allem bin ich sehr froh, den Schritt in eine standortübergreifende Kanzlei gewagt zu haben und hier gelandet zu sein.

 

Doreen Becker über Ihre Entscheidung, doch wieder in einer Kanzlei zu arbeiten

Nachdem meine Ausbildung als ReFa in einer anderen Kanzlei eher eine so mittelprächtige Erfahrung für mich war, hatte ich seinerzeit kein Interesse mehr an einem Job in einer Anwaltskanzlei.

Nach ein paar Jahren in der sozialen Branche habe ich mich rein interessehalber mal im Internet über Stellenangebote informiert. Direkt aufgefallen ist mir die persönlich gestaltete Stellenanzeige von Wittig Ünalp. Nach einem sehr unkomplizierten Erstkontakt und einem darauffolgenden Vorstellungsgespräch war mir schnell bewusst, dass ich mir sehr gut vorstellen könnte, in dieser Kanzlei anzufangen.

Ich bin nun seit September 2019 als Empfangsdame bei Wittig und Ünalp.

Was ich an diesem Büro besonders schätze ist die Umgangsweise zwischen ReFas und Anwälten, aber auch unter den ReFas untereinander. Jeder ist hier nett, hilfsbereit und respektvoll. Als Empfangsdame habe ich nicht eine feste Kollegin, sondern arbeite mit allen zusammen, was mir wirklich sehr viel Freude bereitet. Ob man sich für ein kurzes Pläuschchen auf dem Flur trifft oder auf Firmenfeiern zusammen lustige Abende verbringt, es ist einfach immer nett.

Ich bin froh den Schritt gewagt zu haben, wieder in einer Kanzlei zu arbeiten und freue mich auf weitere Jahre in dieser Kanzlei.

 

Yola Harttgen über ihren Einstieg bei Wittig Ünalp

Ich fing mit 19 Jahren als Empfangsdame bei Wittig & Ünalp in Bremen an. Ich wurde gleich herzlich aufgenommen und mir wurde stark verdeutlicht, dass ich mich bei Rückfragen oder in Stresssituationen immer gerne an meine Kolleginnen wenden kann. Ich fühlte mich direkt wohl, auch die Anwälte waren alle super verständnisvoll und nett und für einen kleinen Scherz immer zu haben. Es wird hier im Allgemeinen sehr viel gelacht und sehr gut miteinander umgegangen, ich würde auf jeden Fall von einer guten Arbeitsatmosphäre sprechen. Inzwischen habe ich meine Ausbildung hier als einzige Auszubildende angefangen und befinde mich derzeit im zweiten Lehrjahr. Ich bin sehr glücklich in meiner Ausbildung. Herr Wittig und Herr Ünalp haben mir viel ermöglicht und dafür bin ich sehr dankbar. Auch alle anderen Anwälte kann ich jederzeit mit Fragen oder schulischen Angelegenheiten „nerven“. Sie helfen mir immer weiter und setzen sich mit meinen Fragen ausführlich auseinander. Meine Kolleginnen unterstützen mich auch sehr viel und ich habe ein paar Kolleginnen, die mir persönlich sehr ans Herz gewachsen sind und die ich nicht mehr missen möchte.

Auch das Wiedersehen ein paar Mal im Jahr mit den anderen Standorten ist immer wieder schön! Ich freue mich jedes Mal aufs Neue und tausche mich mit ihnen aus, egal ob über private oder berufliche Angelegenheiten. Wir sind ein tolles Team und das sieht man uns denke ich auch an, wenn wir beispielsweise auf einer Firmenfeier sind. Wir haben immer Spaß, lachen sehr viel und alle werden mit eingebunden.

Die Anwälte behandeln ihre Sekretärinnen immer mit Respekt und haben Verständnis für stressige Zeiten. Und wenn einmal ein Problem auftritt, haben sie immer ein offenes Ohr und versuchen eine Lösung zu finden.

Ich bin sehr froh in dieser Kanzlei arbeiten zu dürfen und weiß viele Dinge sehr zu schätzen.

 

Nadine Eising über ihren Einstieg bei Wittig Ünalp

Ich fing als ReFa im Zweig Versicherungsrecht bei der Rechtsanwaltskanzlei Wittig Ünalp Rechtsanwälte PartGmbB an, nachdem ich zuvor in einer kleinen Kanzlei für Allgemein- sowie für Bank- und Kapitalmarktrecht gearbeitet hatte, in der vornehmlich private Sanierungen/Insolvenzen sowie Darlehenswiderrufe bearbeitet wurden. Da ich mich beruflich verändern wollte, hatte ich mich hier beworben, da mir der Internetauftritt der Kanzlei gut gefiel. Insbesondere überzeugte es mich, dass hier nicht die „großen“ Versicherer vertreten werden, sondern vielmehr der „kleine Mann“, der sich häufig schlecht bis fast gar nicht in der Lage sieht, seine Rechte durchzusetzen.

Bereits das Vorstellungsgespräch empfand ich als sehr positiv. Überrascht hatte mich, dass nicht nur mein zukünftiger Vorgesetzter, sondern auch direkt zwei der Kolleginnen das Gespräch (mit) geführt hatten, so dass schon an dieser Stelle auf etwaige Fragen (z. B. zu internen Abläufen u. a.) gleich auf richtiger Ebene geantwortet werden konnte. Schon an dieser Stelle wurde bereits betont, wie wichtig hier das Miteinander zwischen den Anwälten und den Renos ist.

Schon vor dem tatsächlichen Arbeitsbeginn zum Jahresanfang 2020 wurde ich eingeladen, an einer innerbetrieblichen Schulung sowie der Weihnachtsfeier teilzunehmen, um so bereits vorab die neuen Kolleginnen und Kollegen, auch aus den anderen Standorten, kennenzulernen. Während ich an der Schulung terminbedingt nicht teilnehmen konnte, war es doch sehr schön, im zwanglosen Rahmen an der Feier teilzunehmen, und ich fühlte mich gleich schon im Team aufgenommen.

Der Arbeitseinstieg fiel mir auch sehr leicht. Die Kolleginnen waren alle freundlich und hilfsbereit, und man kann (auch als nicht-mehr-Frischling) stets mit Fragen, Sorgen oder Problemen zu den Kolleginnen gehen, und wenn diese einem nicht weiterhelfen können, kann man sich auch an die Anwälte wenden. Obwohl jede ReFa ihren „eigenen“ Rechtsanwalt hat, heißt das nicht, dass jeder für sich selbst kämpft. Wenn eine Kollegin sehr viele offene Aufgaben hat, so sind die anderen stets bereit, einzuspringen und tatkräftig zu unterstützen.

Auch gefällt mir die Struktur der Zusammenarbeit. Da hier Aufgaben nicht „auf Zuruf“ oder „zwischen Tür und Angel“ vergeben werden, sondern elektronisch über das Kanzleiprogramm, kann hier auch keine Aufgabe „unter den Tisch fallen“, da sie im System für jeden einzelnen nachvollziehbar sind, sei es über die Aufgabenliste der jeweiligen Person, oder über die Verwaltungsebene der jeweiligen Akte.

Abschließend kann ich nur feststellen, dass ich glücklich bin, den Wechsel gewagt zu haben. Das kollegiale und respektvolle Miteinander, das durch kanzleiinterne Veranstaltungen noch gefördert wird, macht den Arbeitsalltag selbst an stressigen Tagen okay.

 

Melina Kaczmarek über ihren Einstieg bei Wittig Ünalp – Bremen

Meine Ausbildung als Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte habe ich in einer kleineren Kanzlei absolviert. Mir war schnell klar, dass ich nach meiner Ausbildung auch noch Erfahrungen in einer größeren Kanzlei sammeln möchte. Schon im Vorstellungsgespräch habe ich gemerkt, dass das Thema Betriebsklima eine sehr große Rolle spielt, was mir persönlich sehr wichtig ist. Bei den Gebieten Arbeits- und Versicherungsrecht versprach ich mir spannende Themen und neue Herausforderungen. Direkt im Anschluss meiner Ausbildung habe ich bei der Fachanwaltskanzlei Wittig Ünalp angefangen.

Ab Tag eins hat mich das Team am Standort Bremen offen und herzlich aufgenommen. Obwohl ich mit den internen EDV-Programmen nicht vertraut war, gelang mir der Einstieg problemlos, da mir meine Kolleginnen mit Rat und Tat zur Seite standen. Dass Hilfsbereitschaft hier großgeschrieben wird, war unschwer zu erkennen. Ich konnte mich mit allen Fragen an die anderen Rechtsanwaltsfachangestellten oder die Anwälte wenden.

Ich wurde mit den Arbeitsabläufen vertraut gemacht, welche mehr und mehr digital erfolgen. Bei Wittig und Ünalp wird sich stetig mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt. Es wird immer an Wegen und Möglichkeiten gearbeitet, die Abläufe zu optimieren und das Arbeiten effektiver zu gestalten. Die überwiegend digitale Arbeitsweise war zunächst eine Umstellung für mich, jedoch eine Umstellung die mir nicht schwer fiel.
Erst nach meiner Einarbeitung wurde ich einem Anwalt zugeordnet, sodass ich in meiner Anfangszeit nie unter Druck stand und alle Abläufe kennenlernen konnte.

Nicht nur während der Arbeitszeit wird auf ein stets freundliches und respektvolles Miteinander Wert gelegt. Regelmäßige außerbetriebliche Veranstaltungen stärken hier das Gemeinschaftsgefühl. Und das nicht nur im Team Bremen sondern auch mit allen weiteren Standorten.

Insgesamt lässt sich sagen, dass mir neben den spannenden Tätigkeitsfeldern tagtäglich im Büro mit Wertschätzung und Respekt begegnet wird. Ich habe mich von Anfang an hier wohl gefühlt und weiß, dass ich mit jeglichen Problemen und Fragen auf jeden einzelnen im Team zukommen kann.